Endlich wieder deutschsprachige u20 Meister*innenschaften!

Endlich wieder deutschsprachige u20 Meister*innenschaften!

Es war einmal vor langer, langer Zeit… Die deutschsprachigen u20 Poetry Slam Meister*innenschaften in Erfurt. Viel ist passiert, aber darüber wollen wir hier jetzt nicht sprechen. Sondern lieber in Erinnerungen schwelgen.

Es war anfangs Oktober 2019, als sich die deutschsprachige Poetry Slam-Szene in Erfurt versammelt hat. Das wichtige Ereignis: die deutschsprachigen u20 Poetry Slam Meister*innenschaften. Aus der Schweiz mit dabei: Caterina John, Lois Stettler, Jusef Selmann, Max Kaufmann, Noah Oetterli, Benjamin Flur Koch und der damalige u20-Schweizermeister Jeremy Chavez. Diese 7 Poet*innen traten an um den Titel «deutschsprachige*r u20-Meister*in im Poetry Slam».

Vier von diesen tollen Jung-Poet*innen – nämlich Jeremy, Jusef, Noah und Max – erreichten das Halbfinale. Und was für ein Halbfinale das war! Fazit des Abends: 20 tolle Auftritte, 1/2 weniger Publikum nach der Pause – anwesende Schüler*innen mussten wohl nach Hause – und einen Finalteilnehmer aus der Schweiz: Jeremy Chavez. Jubel!

Und dann: das Einzelfinale im royalen Kaisersaal. Mit dabei – neben 8 Finalist*innen – waren 1500 Poetry Slam-Fans. 8 der 60 Teilnehmer*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum waren an der Reihe, unter sich auszumachen, wer den u20 Titel 2019 mit nach Hause nehmen durfte.

Fotografie: Pierre Jarawan

In einem qualitativ hochstehenden Finale mit leisen und lauten, performativen und zurückhaltenden, ernsten, bizarren, lustigen und anprangernden, persönlichen und fantasievollen, die zeigen, was Poetry Slam alles sein kann, alles ist, lieferten sich die 8 Finalist*innen einen richtig nicen Wettbewerb. Auf der Bühne standen im 2019 Natalie Friedrich, Nano Miratus, Yannik Ambrusits, Lea Sophie Keller, Paulina Behrendt, Carro Goebel, Julius Althoetmar und Jeremy Chavez. Im finalen Stechen der besten zwei landeten schliesslich Yannik Ambrusits und Paulina Behrendt. Es war spannend! Darum hier noch der Originalbericht von damals:

«Die Jury entscheidet mit 1 oder 2, wer sich den u20 Titel holt… Die Jury blättert … Die ganze Slamily wartet hinter der Bühne bereits auf das grosse Knuddeln … Die Tafeln werden hochgehalten … Und es ist Paulina Behrendt! Alle Slammer*innen und Begleitpersonen stürmen die Bühne im feurigen Ansturm von Begeisterung, das Publikum rastet aus, Julius schickt ein letztes Meme und überall Liebe, Umarmungen, Freude und Ameisentod!»

 

Premieren? Premieren!

Was wurde gefeiert im 2019! Aber nicht nur nach den Veranstaltungen und nicht nur die tollen Texte, sondern auch Premieren. Denn im 2019 fand der erste Teamwettbewerb bei u20-Meisterschaften statt! Aus der Schweiz mit dabei: Ben&Jerry, bestehend aus Benjamin Flur Koch und Jeremy Chavez. Ins finale Stechen hat’s knapp nicht gereicht, dafür haben alle mit «Bis einer weint» (Lina Wedemeyer & Levin Simmet) und «Flocker-Lockig» (Matilda Heyer & Selina Liebert) mitgefiebert. Und die Entscheidung war knapp: Am Ende konnte sich – mit einer Stimme Vorspraung – das Team «Bis einer weint» zu den ersten u20-Team-Champs krönen lassen. Und nochmals: Jubel!

Fotografie: Tobias Heyel

Damit aber noch nicht genug: An den deutschsprachigen u20 Poetry Slam Meister*innenschaften in Erfurt haben wir eine weitere Premiere gefeiert. Der erste Do-what-you-want-Slam. Souverän bizarr geführt vom einzigartigen Andi Strauss. Und das wurde dann auch richtig grandios. Nicht nur traten einige grossartige Musiker*innen an, sondern auch Kabarettisten und dadaistische Einlagen und das Schweizer Volksfest in Form von unserer, bereits vorher angesprochenen u20-Delegation. Mit glänzendem, komödiantischem Timing und ein paar richtig nicen Jokes gehörten sie sicherlich zu den Publikumslieblingen.

 

Du willst noch weiter in Erinnerungen schwelgen? Und wissen, wie es dazu kam, dass die deutschsprachigen u20 Poetry Slam Meister*innenschaften nach St.Gallen ausgetragen werden? Dann lies den Originalbericht von Fabian Engeler.

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